Der Conflict Explorer 2009 zeichnet sich durch folgende Features aus:
Darstellung von Konflikten aller importierter Softwarepakete Nach dem Importieren und Scannen eines Softwarepakets werden die potentiellen Konflikte aller gewünschten Softwarepakete gegenüber dem neu importierten Softwarepaket dargestellt. Die Konfliktdarstellung ist bis zu einer Korrektur bleibend.
Benutzergeführte- und automatische Konfliktbereinigung in separate oder bestehende MST Korrekturen erfolgen immer in eine Transformation. Dadurch ist gewährleistet, dass die Korrektur transparent ist. So könnte eine Korrektur durch einfaches Löschen auch genauso einfach rückgängig gemacht werden. Automatische Korrekturen erfolgen mit einem einzigen Knopfdruck.
Selektive Korrekturmöglichkeit einzelner Konflikte nach Einstellungen des Benutzers Der Paketierer kann die Konflikte auch einzeln nach seinem eigenen Ruleset korrigieren.
Problemlose Anwendung auch auf Hersteller-MSIs ohne dass dadurch Folge-Probleme entstehen. (Also nicht nur für eigens repaketierte Pakete)
Vergleich diverser Ressourcen 1:n und nicht nur 1:1 Neben Files, Registry, etc. werden auch SelfReg-Informationen ermittelt und gegenüber allen SelfReg- und Registrywerten verglichen.
Packagefamily-Excludes Möglichkeit, Konflikte aus Paketen einer Packagefamily-Excludeliste mit einem Mausklick auszublenden. Sollen beispielsweise bei StarOffice keine Konflikte mit Microsoft Office angezeigt werden, vielleicht weil wir wissen, dass diese Anwendungen in einem bestimmten Umfeld nie zusammen auf Clients installiert werden, kann durch einen Exclude über die PackageFamily ein Ausblenden aller gegenseitigen Konflikte veranlasst werden (siehe auch Einsatz von Gruppen). Ein weiteres Beispiel ist die technische Inkompatibilität zweier Softwareprodukte, die wir in der Softwareverteilung gezielt steuern. Auch hier macht es keinen Sinn, wenn uns diese Pakete gegenseitig ihre Konflikte anzeigen, daher genügt auch hier ein Packagefamily-Exclude.
Konflikt-Excludes Jeder einzelne Konflikt kann ausgeblendet und mit einer Bemerkung versehen werden. Im Bedarfsfall können solche ausgeblendeten Konflikte angezeigt und einzeln wieder eingeblendet werden.
Echte Konflikte (bspl. eine Datei aus dem einen Paket gegenüber einer gleichbenannten Datei aus dem anderen Paket führt nicht zu einem Konflikt, wenn diese in unterschiedlichen Verzeichnissen vorgefunden wird)
Datenintegrität Die angezeigten Daten stimmen!
Benutzererleichterungen Sortieren von Konflikten, Spalten verschieben, Direktzugriff auf Einzelinformationen (copy in clipboard), etc. und vieles mehr. Einfache Bedienung und Organisation ähnlich Windows Explorer.
Differenziertere und erweiterte Konfliktanzeigen Value Conflicts, Standard Conflicts.
Performanter und robuster Import Bisher sind keine MSIs bekannt, die nicht importiert werden können.
Auflösen von Windows Installer Properties Properties werden grösstenteils aufgelöst, sofern sie nicht durch Custom Actions entstehen. AppSearch-Properties werden in jedem Paket ermittelt und auch als Cleartext in die DB eingetragen.
MST Unterstützung beim Import Unterstützung einer, mehrerer oder variabler MSTs beim Import.
Darstellungserleichterungen Optische Sofortanzeige von Konfliktpaketen und Paketen, welche automatisch korrigiert wurden im Treeview beim Browsen der Pakete (Icon). Das genaue Verhalten ist über die Benutzerkonfiguration einstellbar.
Unterstützung des Aktionsstatus! Auslesen und Anzeige des Aktionsstatus der Komponente, sowie Berücksichtigung des Aktionsstatus bei einer automatischen Konfliktbereinigung!
Konflikte gegenüber dem Betriebssystem Konflikte werden nicht nur zwischen Softwarepaketen ermittelt, sondern können auch zwischen Softwarepaketen und dem Betriebssystem dargestellt werden. So lassen sich gegenüber dem Betriebssystem konfliktfreie Softwarepakete realisieren.
Konfliktdarstellung anpassbar Ansicht der Konflikte im Listview durch den Benutzer anpassbar (display all Keys/Files just once, Display only Components which are installed, etc.).
Suche Suche nach diversen Inhalten aus den Konflikten (F3)
Praktische Anzeige zusätzlicher Informationen Importdatum, Anzahl Konflikte vor/nach Operation, etc.
Div. Praktische „Helferlein“ Zum einfachen und direkten Öffnen der zugrundeliegenden MSI-Datei mit einem Produkt nach Wahl (bspl. Orca), zum schnellen Navigieren in die Ablage der MSI (Explorer), etc. Berücksichtigung verschiedener Ablageshares (Entwicklung/Test/Produktion)
Erkennen von Abhängigkeiten über Konflikte Durch den Einsatz des Conflict Explorers sind auch Abhängigkeiten, welche als selbständige Pakete vorliegen visualisierbar (so dass beispielsweise bei einem repaketierten Paket sichtbar wird, wenn sich im Snapshot auch noch Drittkomponenten befinden, die als eigenständige Produkte vorliegen würden)
Integrationsmöglichkeit in Wise Package Studio Der Conflict Explorer ist ein eigenständiges Produkt und kann mit jeder Authoringsuite oder auch ohne Vorhandensein einer Authoringsuite eingesetzt werden. Dennoch bestehen durch div. Commandline-Switches gute Möglichkeiten der direkten Einbindung in die Projekte von Wise Package Studio.
Mandantenfähig und/oder Organisation nach Gruppen In einer Unternehmung unterstützt man oft verschiedene Sets von Clients oder entwickelt für verschiedene Mandanten (beispielsweise deutsche Clients, französische Clients, englische Clients alle mit teils unterschiedlicher, teils gemeinsamer Software). Durch den freien Einsatz verschiedener Gruppen sind solche und andere Abbildungen ohne grösseren Aufwand möglich. Die Pakete können direkt beim Importieren oder auch im Nachhinein verschoben, von einer Gruppe in die andere kopiert, Gruppen umbenannt werden, etc. Diese Manipulationen laufen zügig und erfordern keine Wartezeit. Konflikte werden nur für Pakete angezeigt, wo eine Gruppenzusammengehörigkeit besteht.
Praxiserprobt Der Conflict Explorer 2009 und sein Vorgänger werden in mehreren grösseren Umgebungen in Grossunternehmen und Verwaltungen mit grossem Erfolg eingesetzt.
Keine überflüssigen Veränderungen Einhaltung der Grundsatzregel: „Korrigiere soviel wie nötig, aber sowenig wie möglich!“